Dein Buch braucht kein professionelles Lektorat!

Du willst damit ja nicht deine Expertise untermauern und neue Kund*innen gewinnen. Und lesen soll es erst recht niemand. Schließlich hast du dein Sachbuch oder deinen Ratgeber doch nur für die Schublade geschrieben, oder?

Tina Lauer

15. November 2022

"Ein professionelles Lektorat? Brauche ich nicht! Meine Frau liest Korrektur, die hatte in Deutsch ganz gute Noten!" 

Das mag ja sein. Vielleicht entdeckt deine Frau auch jeden Komma- und Rechtschreibfehler. Aber dann ist das bestenfalls ein Korrektorat. 

Was die meisten nicht wissen: 

Ein Lektorat ist viel mehr als Grammatik- und Rechtschreibkorrektur! Es deckt Fehler in deiner Struktur und Argumentation auf, schließt inhaltliche Lücken und kümmert sich sogar um einheitliches Zitieren (was genau damit gemeint ist, erfährst du in meinem Podcast-Interview mit Lektorin Isabelle Romann).

Aber das brauchst du alles nicht, denn du willst ja schließlich nicht, dass jemand dein Buch ernst nimmt. Und selbst wenn, ich bin mir sicher, bei dir ist es anders als bei mir:

Wenn ich monatelang – oder gar Jahre – an einem Buch geschrieben habe, sehe ich den Bücher-Wald vor lauter Buchstaben nicht mehr. Ich bin dann im wahrsten Sinne des Wortes „wortblind“. Auch inhaltliche Schwächen und so manche Logikfehler übersehe ich dann selbst beim x-ten Mal durchlesen. Einfach, weil ich zu tief drin stecke!

Da ich als Schreibcoach und Ghostwriterin arbeite, weiß ich, dass es meiner Expertise schadet, ein Buch zu veröffentlichen, das nicht von einer unabhängigen Person lektoriert wurde.

Aber wer käme bei dir schon auf die Idee, deine Expertise und Sorgfalt für deine Arbeit als Coach oder Trainer*in mit deinem fehlerhaften Buch zu vergleichen? Wer bitte ist denn so kleinlich?

Ich.

Und leider auch viele andere Menschen, die deine potenziellen Kund*innen sein könnten und dann doch nicht bei dir buchen.

In meinem Interview mit Lektorin Isabelle Romann in Folge 10 meines "Schreib doch, was du willst!"-Podcasts erfährst du unter anderem:

  • wieso uns Fehler im Text irritieren und welchen Einfluss diese Fehler auf unsere Wahrnehmung des Autors/der Autorin des Buches haben,
  • wieso ein Lektorat so viel mehr ist, als nur Fehlerkorrektur,
  • wie die Zusammenarbeit mit einem Lektor/einer Lektorin konkret abläuft,
  • was der Unterschied zwischen einem Lektorat und einem Korrektorat ist
  • und wie viele Korrekturrunden es braucht, bis alle Fehler raus sind!

Aber bitte hör dir das Interview auf keinen Fall an, sonst verstehst du am Ende noch, wieso jedes Buch ein Lektorat braucht!

Folge 10 Podcast Schreib doch, was du willst. Lektorat Interview mit Isabelle Romann
  • Folge 10: Lektorat für Sachbuch- und Ratgeber-Autor*innen. Interview mit Isabelle Romann
    Anhören auf 16.11.2022

    Ein Lektorat ist viel mehr als Rechtschreib- und Grammatik-Korrektur! Wenn du als Sachbuch- oder Ratgeber-Autorin oder -Autor erfolgreich sein willst, kommst du um ein professionelles Lektorat nicht herum. Was genau ein Lektorat ausmacht und was du noch alles beachten solltest, erfährst du in diesem Interview!

  • PS: Du hast dich nun doch dazu entschieden, ein Lektorat in Anspruch zu nehmen? 

    Hier geht's zur Website von Lektorin Isabelle Romann: www.isabelle-romann.de

    Aber Vorsicht: nicht, dass dein Buch am Ende noch gern gelesen wird ...

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