Über Dr. Tina Lauer

„Irgendwas mit Kultur

Ich wusste schon früh, dass ich „irgendwas mit Kultur“ machen möchte. Ja, ich weiß, das wollen viele… auch ich wusste lange nicht, worauf ich mich fokussieren sollte. Ich wusste nur eines:

Ich möchte so viel wie möglich ausprobieren und mir keine Grenzen auferlegen lassen!

Schon als Kind schrieb ich Kurzgeschichten und versuchte mich an ersten Romanen. Bereits in meiner Jugend verbrachte ich einen Großteil meiner Freizeit als Streicherin in Orchestern, im Kunst-Leistungskurs, als Sängerin in Musicals und tanzte mich durchs Leben. Ich sammelte erste Erfahrungen in der Kulturbranche – auch hinter den Kulissen – und lernte aus meinen Fehlern und den Fehlern Anderer.

Und dann war da noch was anderes…

Seit jeher fühle ich mich zu „exotischen“ Ländern und Themen hingezogen. Ich hatte das Glück, schon als Kind in ferne Länder reisen zu dürfen und Menschen und Kulturen aus nächster Nähe kennenzulernen. Indien, Kenya, Kanada, Argentinien und viele europäische Länder konnte ich mithilfe persönlicher Kontakte vor Ort ganz besonders intensiv kennenlernen. Aber es gibt auch Länder, die ich nie bereist habe. Eines dieser Länder ist Tibet: Seit langer Zeit setze ich mich für die Verbesserung der Menschenrechtssituation in dem von China besetzten Land ein, weshalb mir eine Reise dorthin verwehrt bleibt. Das mag ein Grund sein, weshalb mich die Faszination für dieses Land nie losgelassen hat…

Stupa mit tibetischen Gebetsfähnchen auf einem Pass in Nordindien – den Blick nach Tibet gerichtet (c) Tina Lauer

Wohin soll die Reise gehen?

Nach dem Abitur stellte sich auch mir die große Frage: Wohin soll die berufliche Reise gehen? Ich beneidete manche Mitschüler*innen, die bereits in ihrer Kindheit wussten, welchen Weg sie einschlagen würden. Für mich war das nicht so leicht, denn schon damals war die Frage nach der richtigen Berufswahl mit dem Anspruch verknüpft, meine vielseitigen Interessen und Leidenschaften miteinander zu verknüpfen.

Aber wie sollte ich mein Faible für Tibet, meine schriftstellerischen Fähigkeiten, meine Neugierde und meinen Entdeckergeist miteinander verbinden? Einfach war die Antwort nicht. Aber ich fand neben meiner Tätigkeit als freie Journalistin einen Studienplatz in Bonn, der meine Mitmenschen nicht selten zu folgenden Fragen bewegte:

  • „Tibeto… was?“
  • Bist du Buddhistin?
  • Und was macht man dann damit?

Nein, ich bin keine Buddhistin. Und was „man“ mit einem abgeschlossenen Studium in Tibetologie macht, weiß ich nicht – nur, was ich damit gemacht habe:

Mein Weg führte mich zunächst in ein spannendes Forschungsprojekt der Universität Bern. Dort führte ich unzählige Interviews mit Exiltibeter*innen und Expert*innen zum Thema „Kulturelle Identität“. Zudem machte es mir viel Spaß, Studierende zu coachen und zu unterrichten. Nebenbei verfasste ich wissenschaftliche Texte, hielt Vorträge und bildete mich in Kulturmanagement (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) weiter. Denn vor allem der theoretische Teil meiner Forschung, war mir von Anfang an zuwider. Ich ahnte deshalb, dass meine Zukunft nicht im Elfenbeinturm der Universität zu finden wäre.

Außerdem fehlte mir die Arbeit für die Kulturbranche und das freie Schreiben. Also nach der Dissertation wieder einmal neu denken…

Der Counter-Tenor und ich

David Cordier und Dr. Tina Lauer von Staccato Kulturberatung
David Cordier und Dr. Tina Lauer – Wir sind das Team von Staccato Kulturberatung

Nach meiner Promotion zog es mich zurück ins Rheinland und endlich auch beruflich zur Kultur. Ich lernte David Cordier (erfolgreicher Counter-Tenor und MA Mathematik Cambridge University) kennen. Gemeinsam mit ihm gründete ich 2012 Staccato Kulturberatung. Parallel unterrichtete ich Studierende der Universität Witten/Herdecke in Kulturpolitik und Kulturfinanzierung sowie hochbegabte Schüler*innen im Rahmen der Deutschen SchülerAkademie.

Was lange währt…

Natürlich blieb ich zu jeder Zeit meiner größten Leidenschaft – dem Schreiben – treu. Ich veröffentlichte Artikel und verfasste dutzende Kurzgeschichten sowie zwei Romane.

Doch es sollte noch einige Jahre dauern, bis ich 2020 endlich das dritte Puzzle-Teil zu meiner Berufung hinzufügte und mich als Schreibcoach und Wort*Sternchen selbständig machte.

Tja, bei manchen Menschen dauert es eben länger, bis sie ihre Berufung finden. Und in meinem Fall sind es heute sogar drei. Doch wie hätte ich bereits zur Zeit meines Abiturs wissen können, dass ich einmal Kulturberaterin oder Schreibcoach werden würde? Berufsbezeichnungen, die es damals noch gar nicht wirklich gab? Ich mache mir darüber jedenfalls keine Gedanken, denn wichtig ist nur eines:

Heute gebe ich meine langjährige Erfahrung als Autorin, Coach und Kulturberaterin an meine Kunden weiter.

Mein Weg war alles andere als gerade. Und wer damit nichts anfangen kann, ist bei mir sicherlich nicht richtig. Aber im Gegensatz zu Menschen, die stets geradeaus gehen, habe ich durch unzählige Abzweigungen und Nebenschauplätze einen Berufs- und Lebenserfahrungsschatz angesammelt, der für meine Kunden von unfassbarem Wert ist. Ich habe in zahlreichen wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereichen Beratungs-, Trainings- und Schreiberfahrung gesammelt. Und ich liebe es, jeden Tag aufs Neue die Möglichkeit zu haben, meine Erfahrungen weiterzugeben und anderen Menschen damit zu helfen.

Oder nimm direkt Kontakt mit mir auf und vereinbare ein 30-minütiges kostenloses Beratungsgespräch für Dein Schreibprojekt:

Und Tibet? Tibet ist und bleibt Herzensangelegenheit, Sehnsuchtsort und Ehrenamt.

Was Du noch unbedingt über mich wissen musst? Mir ist eine demokratische und antidiskriminierende Haltung sehr wichtig und diese erwarte ich auch von den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Deshalb distanziere ich mich klar u. a. von homophoben, sexistischen, antidemokratischen, antisemitischen und rassistischen Menschen, Kundenanfragen und Äußerungen!