Möge die Macht mit unserem Content sein!

Was wir von Kindern lernen können

Es zupft an meiner Hose. Vor mir steht mein laufender Meter: „Mama, Mama, bitte erzähl mir eine Geschichte!“ fordert mein Sohn und erwartet sofortige Ausführung seines Befehls. Da ich seinen Rehaugen nicht widerstehen kann, klappe ich sogleich den Laptop zu, ziehe ihn auf meinen Schoß und krame in meiner gedanklichen Geschichtenkiste:

„Es war einmal ein kleiner Junge, der wollte gerne Astronaut werden…“ bereits nach den ersten Worten beginnen seine Augen zu funkeln. Sie motivieren mich weiterzuerzählen und die Geschichte spannend zu gestalten. Ich schmücke sie aus und lasse den kleinen Astronauten wundersame Abenteuer erleben. Als die Dramaturgie schließlich ihren Höhepunkt erreicht, strahlt mein Sohn über das ganze Gesicht.

Auch ich lächle und spüre einmal mehr: Seine Freude ist die schönste Belohnung, die ich mir als Autorin vorstellen kann.

Warum ich das erzähle?

Weil mein Sohn ein Geheimnis kennt, das wir Erwachsenen längst verloren haben: Er weiß um die Macht von Geschichten.

Was uns als Kind selbstverständlich war, müssen wir uns als Erwachsene wieder mühsam erarbeiten.

Du fragst: „Warum muss ich das?“

Ich sage: „Müssen tust du gar nichts!“

Doch wenn Du meine kleine Geschichte aufmerksam gelesen hast, wirst du festgestellt haben, dass folgendes passiert ist:

  1. Mein Sohn wollte, dass ich ihm eine Geschichte erzähle. Er bat mich nicht darum, ihm ein Buch vorzulesen, das er bereits kennt, sondern um eine Erzählung, die für ihn völlig neu ist.
  2. Er entwickelte Faszination für meine Geschichte und wollte mehr davon hören. Seine Augen begannen zu funkeln – er fing an, ein Gefühl mit der Geschichte zu verbinden.
  3. Je mehr ich spürte, wie sehr ich ihn fesselte, desto größer wurde mein Anspruch, die Geschichte packender zu gestalten.
  4. Und desto höher wurde seine Bindung an und seine Aufmerksamkeit für die Geschichte.

Warum funktionieren Geschichten?

Weil Geschichten – im Gegensatz zu reinen Fakten – Emotionen auslösen. Damit binden sie unsere Aufmerksamkeit und nehmen Inhalte leichter auf – das funktioniert bei uns Erwachsenen genauso gut, wie bei Kindern.

Denn auch wenn wir mit den Jahren verlernt haben, Geschichten zu erzählen, so lesen, hören oder erleben wir sie trotzdem gern. Egal, ob wir einen guten Film schauen, unseren Kolleg*innen einen Witz erzählen, oder uns von einer Freundin von ihrem misslungenen Date berichten lassen: Geschichten begegnen uns in allen Bereichen des Alltags und funktionieren auch überall, wir müssen nur die Augen und Ohren dafür öffnen.

Diese Erkenntnis kannst du 1:1 auf dein Business übertragen.

Warum also weiter müde Fakten breittreten, wenn Du andere mit einer Geschichte für deine Ideen und für dein Business begeistern kannst? Egal, ob auf deinen Social-Media-Kanälen, in deinem Newsletter, Blog oder auch deiner Website:

Sobald du deine Inhalte in eine Geschichte verpackst, kleben die Leute an deinem Content und lassen sich mit Leichtigkeit von deinen Ideen überzeugen.

Also: Worauf wartest du noch?           

Wenn du mehr über Storytelling und guten Schreibstil lernen willst, dann melde dich für meine Online-Masterclass „KreativWerk – Schreib Dein Business“ am 21./22.11.2020 an. Da zeige ich dir – gemeinsam mit Florence Neumann – wie du gutes Storytelling hinbekommst und deine „Über-Mich“-Seite in eine überzeugende und authentische Visitenkarte verwandelst, die deine Wunschkunden anzieht.  

Foto mit Flugzeug und Kind © AD_Images auf Pixabay I Foto Florence © Florence Neumann I Foto Tina Lauer © Edeltraud Lauer

Warum so still?

Neustart im September…

Monatelang kein neuer Post! Schande, Schande… Und meine neue Kurzgeschichte „Grenzgänger“ ist immer noch nicht fertig! Warum solltet Ihr mir trotzdem weiter folgen?

Ganz einfach: „Stille“ bedeutet nicht Stillstand. Im Gegenteil: Es hat sich einiges bei mir getan, aber erst jetzt ist es spruchreif: Ich biete ab sofort auch Schreibcoachings an. Ja, ganz genau. Mehr erfahrt Ihr hier…

Und natürlich werde ich auch weiter Kurzgeschichten und Romane verfassen – völlig klar. Und auch in Zukunft werde ich Euch nach Begriffen und Themen dazu fragen – auch völlig klar. Aber so lange meine „Grenzgänger“-Geschichte noch Feinschliff benötigt, erhaltet Ihr hier meinen ersten Schreibtipp. Ganz persönlich und mit lieben Grüßen von Eurem Wort*Sternchen.

Ihr wollt wissen, was einen guten Text-Einstieg ausmacht? Dann schaut Euch meinen Schreibtipp an…

Und hier ist meine neue Kurzgeschichte: „500 Meilen“

Et voilà: Hier ist sie endlich: meine neue Kurzgeschichte zum Thema „Road trip“! Noch einmal herzlichen Dank an alle, die meinem Aufruf gefolgt sind und mir Begriffe zugeschickt haben! Wie ihr sicher mitbekommen habt, hat mein „Assistent“ in einem unglaublich komplizierten und ausgefeilten Verfahren folgende Begriffe gezogen: Per Anhalter durch die Quarantäne, Eine halbe Schachtel Zigaretten und Überbrückungskabel. Es war wieder ein großer Spaß, mir dazu eine Geschichte auszudenken und auch dieses Mal habe ich mir die Freiheit genommen, ein paar weitere von euch eingereichte Begriffe ebenfalls einzuarbeiten – ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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Danke für eure Begriffe! Kurzgeschichte ist in Arbeit…

Wow, herzlichen Dank für das große positive Feedback zu meiner Aktion und herzlichen Dank für eure Begriffe zum Thema „Road trip“!

Unter den Zusendungen waren wieder viele verrückte Dinge, aber auch Begriffe, die zu einem echten „Road trip“ dazugehören.

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Meine neue Kurzgeschichte: „Das Wurst-Käs-Szenario“

Nun ist es soweit: Meine neue Kurzgeschichte ist da! Noch einmal herzlichen Dank an alle, die meinem Aufruf gefolgt sind und mir Begriffe zugeschickt haben! Wie ihr sicher mitbekommen habt, sind die drei folgenden Begriffe durch meinen „Assistenten“ zufällig ausgewählt worden: Chips, Glücksgefühl und Chaos-Küche. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mir dazu eine Geschichte auszudenken. Und um den Spaß noch zu erhöhen, habe ich mir erlaubt, noch ein paar weitere der mir zugesandten Begriffe in die Geschichte mitaufzunehmen…

Ihr könnt also gespannt sein…

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Meine Kurzgeschichte: "Tannezäpfle"

Ja, ja, das waren noch Zeiten, als eines der größten Berliner Probleme die Wohnungsnot war… Dabei ist es noch gar nicht lange her. In diesen Krisen-Tagen versuchen viele Menschen ihren Teil dazu beizutragen, dass wir die Trennung von Freunden, Kollegen und Familie besser ertragen. Das möchte ich heute auch versuchen und stelle nachfolgend eine bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte für euch bereit.

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Ausschnitt aus meiner Kurzgeschichte „Eine Tüte Nusskipferl“

„Die Bäckerei befindet sich nur wenige Meter von der Grenzbrücke nach Deutschland entfernt. Als Emma die Brücke sieht, weiten sich ihre Augen und sie bleibt stehen. Seit ihrem letzten Bäckereibesuch hat sich die Zahl der Flüchtlinge etwa verdoppelt.

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